Dieser Satz des Philosophen Martin Buber begleitete mich in meiner therapeutischen Entwicklung, die ich rückblickend folgendermaßen skizziere: vom Kaffeesieder über den Seelsorger zum Psychotherapeuten.

Als Kaffeesieder entwickelte ich ein „therapeutisches Ohr“, denn oftmals erzählten mir Gäste ihre aktuelle Sorgen und Nöte. Als Seelsorger war ich vielfach mit den konkreten Lebensrealitäten der Menschen konfrontiert. Dabei lernte ich, mich in Situationen anderer hineinzuversetzen, klärende Fragen zu stellen und um neue Sichtweisen und Lösungen mit den Menschen zu ringen. Manchmal musste ich dabei auch schmerzlich die Grenzen meiner Möglichkeiten erkennen. So begann eine intensive Suche nach mehr Wissen und Kompetenz. Die Sehnsucht, selbst möglichst authentisch zu sein und Menschen in ihren konkreten Fragen, Sorgen und Nöten professionell zu helfen, war der Beginn einer langen und viele Stationen umfassenden Ausbildung zum Psychotherapeuten Psychotherapeuten und Sexualtherapeuten.

Erste Station dabei war die Systemische Familientherapie. Im konkreten therapeutischen Arbeiten erkannte ich bald, dass Menschen oft in ihrer Begegnungs- und Beziehungsfähigkeit gehemmt, ja sogar blockiert sind. Nächste Station wurde das Psychodrama. In der Psychodramatherapie geht es um Begegnung und die Entwicklung einer Vielfalt an Rollen, damit menschliche Beziehungen und Intimität gelingen können. Ein wesentliches Element dabei ist die Gruppe. Die intensivste Form menschlicher Begegnung ist wohl die Sexualität. Dabei ist mir wichtig, dass Menschen Erotik und Sexualität in ihrer unterschiedlichen Bedeutung und vielfältigen Ausdrucksweisen erkennen und leben können. Dazu bedarf es der inneren Übereinstimmung mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Dritte Station zur eigenständigen Therapeutenpersönlichkeit war daher die Ausbildung zum Sexualtherapeuten in Deutschland.

Heute als Psychotherapeut / Sexualtherapeut / Coach / Supervisor ist es mir wichtig, meinen KlientInnen eine fördernde Atmosphäre sowie unterstützende und wertschätzende Haltungen zu bieten. Mit meiner Kompetenz und meiner vielfachen Erfahrung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Fachtagung „Sex 2.0 – Sexualitäten, Intimitäten und Beziehungen im Zeitalter neuer Medien“


Vom 19. bis 20. April 2013 findet im Adolf-Czettel Bildungszentrum der AK Wien die Fachtagung „Sex 2.0 – Sexualitäten, Intimitäten und Beziehungen im Zeitalter neuer Medien“ statt.

Nähere Informationen finden Sie hier

 

Der Kampf der Kirche gegen die Homoehe

Die von Frankreich ausgehende Debatte um die Anerkennung von homosexuellen Partnerschaften mobilisiert auch in anderen Ländern Proteste. Religionsgemeinschaften, allen voran die katholische Kirche, sind führende Stimmen gegen die Gleichberechtigung.

Dazu sagte der Theologe, Psychotherapeut und Leiter der PartnerInnen-, Familien- und Sexualberatungsstelle textlogo3.gif (1017 Byte), Johannes Wahala, dass alle - mittlerweile weltweit durchgeführten Studien - zu dem Ergebnis kämen, dass sich Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gleich entwickeln wie Kinder aus heterosexuellen Beziehungen. Das bedeute: gleich im sozialen Verhalten, im emotionalen und was die Intelligenz betreffe. „Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sind also genauso gesund oder krank wie andere, weil es darauf ankommt, welche Atmosphäre zu Hause herrscht“, so Wahala im Gespräch mit religion.ORF.at … Nähere Informationen finden Sie hier


Verfassungsgerichtshof hebt Bindestrich-Verbot in Doppelnamen eingetragener PartnerInnen auf

In der Vergangenheit haben Behörden – bei der Anwendung des EPG – die Bestimmungen so interpretiert, dass der Doppelname bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften – im Gegensatz zu Doppelnamen bei Ehepaaren – ohne Bindestrich zu bilden und zu führen sei. Der Verfassungsgerichtshof hat nun entschieden, dass dies keine verfassungskonforme Auslegung der gesetzlichen Bestimmung ist. Weil bereits am Vorhandensein oder eben Fehlen eines Bindestriches bei Doppelnamen die sexuelle Orientierung erkennbar und dies eine unzulässige Diskriminierung wäre.

Mag. Johannes Wahala, Psychotherapeut/Sexualtherapeut, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung und Leiter der Beratungsstelle textlogo3.gif (1017 Byte) ist froh darüber, "dass der homophoben Auslegung in der behördlichen Vollzugspraxis somit ein Riegel vorgeschoben wurde und die Stigmatisierung von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen damit – eine verfassungskonforme Interpretation der gesetzlichen Bestimmungen durch behördliche Organe vorausgesetzt – nicht mehr toleriert wird."

Die Beratungsstelle textlogo3.gif (1017 Byte) begrüßt daher die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes hinsichtlich der Verwendung von Bindestrichen für Doppelnamen, nämlich sowohl für gleichgeschlechtliche als auch verschiedengeschlechtliche Paare. "

Dass es dabei lediglich um das Vorhandensein oder eben Fehlen eines einzigen Zeichens – nämlich um den Bindestrich zwischen zwei Familiennamen – geht, zeigt, wie schwierig es manchmal sein kann, homophobe Intoleranz und Diskriminierung von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen aufzuzeigen und sichtbar zu machen", ist Mag. Wahala überzeugt, dass sich im EPG noch weitere homophobe Interpretationsspielräume und eben auch solche diskriminierenden Bestimmungen finden lassen.


Jugendliche & junge Erwachsene sind keine Kinder

Eine neue EU-Richtlinie soll Pornografie, Kunst und Pubertätskomödien verbieten. Die deutschsprachige Sexualwissenschaft schlägt Alarm.

Die „Richtlinie zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornografie“ sieht nicht nur Internetsperren vor, sondern auch die Kriminalisierung von Erotika mit Erwachsenen und von gängigen Spielfilmen. Verboten wird dabei nicht nur Pornografie, sondern jede Darstellung sexueller Vorgänge. Es gibt keine Ausnahme für Kunst oder Wissenschaft. Mehr dazu siehe ERKLÄRUNG „Jugendliche & junge Erwachsene sind keine Kinder“ (Englisch) und You Tube.


YOUNG*TRANS

Psychotherapeutische Gruppe für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren mit TransGender-Themen

Transgender, transsexuell, transident, crossdresser, drag king, drag queen… Alle diese Begriffe bezeichnen Personen, die in unterschiedlichster Weise nicht den gängigen Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechtsidentität folgen, sondern einen anderen Weg gehen. Vor allem für junge Menschen, die sich nicht den gängigen Geschlechtermodellen zuordnen können oder wollen, stellen sich oft vielerlei Fragen.

Nähere Informationen finden Sie hier.


OASE – Männer begegnen einander!
Therapeutische Gruppe für schwule und bisexuelle Männer

In einer geschützten Gruppenatmosphäre sich selbst und anderen schwulen / bisexuellen Männern begegnen: in alt bekannten Rollen und Beziehungsmustern, die wir manchmal wie Masken und Schutzschilder vor uns her tragen, aber auch in neuen und kreativen Verhaltensweisen, die es noch zu entdecken gilt.

Jenen Gefühlen und Bedürfnissen, die bisher von mir angstvoll verdrängt und vor anderen verborgen wurden, zu begegnen, kann bereichernd und zugleich versöhnend sein. In Familien gibt es Verhaltensmuster, Regeln, Glaubenssätze, Botschaften, Geheimnisse..., die oft über Generationen weitergegeben werden. Sie beeinflussen unser Fühlen, Denken und Handeln, gerade in Begegnungen und Beziehungen.

Nähere Informationen zu den Seminaren finden Sie unter dem Menüpunkt Gruppen


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